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Sektor: Staat und Verwaltung

Der Sektor Staat und Verwaltung umfasst die ganze Bandbreite staatlicher Einrichtungen sowohl auf Bundes- als auch auf Landes- und Kommunalebene.

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Im Einzelnen gehören folgende Institutionen zu diesem Sektor:

  • Regierung und Verwaltung
  • Parlament
  • Justizeinrichtungen
  • Notfall- /Rettungswesen einschließlich Katastrophenschutz.

Die Handlungsfähigkeit staatlicher Einrichtungen ist Voraussetzung für das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Staates und damit auch Garant für die Innere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland. Eine Störung auch einzelner Institutionen oder gar deren Ausfall würde sich negativ auf die Stabilität des Gemeinwesens auswirken. Insbesondere ein Ausfall von Behörden im Bereich der Gefahrenabwehr kann für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung folgenschwere Konsequenzen haben. Die Funktionsfähigkeit staatlicher Institutionen ist ebenfalls in hohem Maß von der Stabilität und Zuverlässigkeit anderer Sektoren abhängig.

In einem ersten Schritt hat das BBK im Jahr 2005 ein Konzept zur Planung und zum Aufbau einer zuverlässigen Notstromversorgung erarbeitet.

Die Analyse des staatlichen Krisenmanagements am Beispiel der Lebensmittelsicherheit und seine Überprüfung im Rahmen eines Planspiels war Gegenstand eines zweiten Projekts an der Schnittstelle dieses Sektors und des Bereichs Lebensmittelversorgung.

Projekt zum Sektor ...


Notfall- und Rettungswesen / Katastrophenschutz

Die Versorgung verunglückter Menschen beginnt an der Unfallstelle. Kräfte des Notfall- und Rettungswesens gewährleisten die bestmögliche Versorgung bei der Bergung und Rettung an der Unglücksstelle sowie dem Transport ins nächste Krankenhaus. Im Katastrophenfall stehen die überwiegend ehrenamtlichen Helfer der privaten Hilfsorganisationen und der behördlichen Einrichtungen für den Schutz der Bevölkerung zur Verfügung. Sie gewährleisten, dass auch in außergewöhnlichen Situationen ausreichende Hilfe zur Verfügung steht.

Die im Notfall- und Rettungswesen / Katastrophenschutz tätigen Behörden und Organisationen stellen selber eine „Kritische Infrastruktur“ dar. Gemeinsam mit den verantwortlichen Stellen gilt es, Verletzlichkeiten zu erkennen und Maßnahmen zu deren Beseitigung zu entwickeln, um eine möglichst hohe Einsatzfähigkeit auch bei eigener Betroffenheit durch Extremereignisse zu erhalten. Das BBK hat für diese Organisationen und Einrichtungen einen Leitfaden Basisschutz für Katastrophenschutz- und Hilfeleistungsorganisationen sowie Einrichtungen der Wohlfahrtspflege erstellt, der Empfehlungen für einen Basisschutz und die Umsetzung der Schutzmaßnahmen enthält.

HEIKAT - Handlungsempfehlung zur Eigensicherung für Einsatzkräfte der Katastrophenschutz- und Hilfsorganisationen bei einem Einsatz nach einem Anschlag

Im Verfassungsschutzbericht 2006 formulierte Bundesminister des Innern, Dr. Wolfgang Schäuble die aktuelle Gefahrenlage so:

" Im vergangenen Jahr haben wir mit den versuchten Kofferbombenanschlägen vom 31. Juli eine neue Nähe und Qualität der Bedrohung in unserem Land erfahren. Es war nur einem kleinen technischen Fehler zu verdanken, dass uns eine Katastrophe mit zahllosen Opfern erspart geblieben ist. Auch wenn wir dieses Mal großes Glück gehabt haben, besteht kein Anlass zur Entwarnung."

Bei Anschlägen, unabhängig von deren Motivation, besteht die Gefahr, dass Rettungskräfte durch Anschlagsmittel zu Schaden kommen können. Um dieses Thema im Bereich des Bevölkerungsschutzes aufzugreifen, bildete sich 2007, unter Beteiligung der Katastrophenschutz- und Hilfsorganisationen, im BBK die Arbeitsgruppe HEIKAT. Die wichtigste Aufgabenstellung an das Projekt war die Entwicklung einer konkreten Handlungsempfehlung für alle Einsatzkräfte im Katastrophenschutz. Die Idee eines gemeinsamen Informationsnetzwerkes wurde mit der Arbeitsgruppe gemeinsam entwickelt und realisiert.

Download Flyer Handlungsempfehlung HEIKAT, DIN A4“

"Download Taschenkarte zur Handlungsempfehlung HEIKAT"

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