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Sektor: Transport und Verkehr

Verkehrsflugzeug und Strassenbahn

Zum Sektor Transport und Verkehr gehören die folgenden Branchen:

  • Luftfahrt
  • Seeschifffahrt
  • Binnenschifffahrt
  • Schienenverkehr
  • Straßenverkehr
  • Logistik

Grundvoraussetzung für moderne arbeitsteilige Volkswirtschaften, die auf die Mobilität von Gütern und Personen angewiesen sind, ist ein funktionsfähiges und leistungsfähiges Transport- und Verkehrssystem. Mit zunehmender Globalisierung von Produktion und Absatz sowie der rasanten Entwicklung im internationalen Personenverkehr hat sich die Infrastruktur Transportwesen zu einem zentralen Faktor für die Versorgung von Staat und Gesellschaft mit Gütern und Dienstleistungen entwickelt. Diese Bedeutung lässt sich auch unmittelbar aus den Beförderungszahlen (3,6 Milliarden t Güter im Jahr 2011, über 68 Milliarden Personen im Jahr 2010) und mittelbar aus der Abhängigkeit anderer Sektoren vom Transportsektor ableiten.

Störungen im Transportwesen wirken sich auf nahezu alle Lebensbereiche aus; insbesondere die Wirtschaft (Verzögerungen bei Produktion und Warenauslieferung; Verfügbarkeit von Personal), aber auch Verwaltung und Gesellschaft (unzureichende Versorgung mit lebenswichtigen Gütern, Auswirkungen auf Rettungs-, Gesundheitswesen, fehlende Mobilität im Arbeits- und Freizeitbereich etc.) werden durch länger anhaltende Störungen nachhaltig beeinträchtigt. Gleichzeitig ist der Transportsektor auf die Funktionsfähigkeit anderer Sektoren zwingend angewiesen.

Projekte im Sektor Transport und Verkehr (nähere Informationen auf den externen Seiten der Projekte):

  • CBRN-Gefahren in unterirdischen Verkehrsanlagen

    Erarbeitung konzeptioneller Vorschläge, wie Tunnelanlagen gegenüber Gefährdungen durch chemische, biologische, radiologische oder nukleare Stoffe (CBRN) geschützt werden können.

  • SKRIBT

    Ziel des Verbundvorhabens SKRIBT ist es, für Brücken- und Tunnelbauwerke im Zuge von Straßen die möglichen Gefährdungen festzustellen, wirksame Schutzmaßnahmen zu erarbeiten und damit die Verletzbarkeit wichtiger Infrastrukturen und ihrer Nutzer zu verringern.

  • SKRIBTPLUS

    Aufbauend auf den Erkenntnissen und Innovationen aus SKRIBT werden im Nachfolgeprojekt SKRIBTPlus Verfahren zur Risikoanalyse und –bewertung für Bau- und Betriebstechnik erarbeitet, neue Sicherheitssysteme zum Schutz von Brücken- und Tunnelbauwerken entwickelt und im Ergebnis den Anwendern Handlungsanleitungen zur Verfügung gestellt.

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