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Sektor: Finanz- und Versicherungswesen

Ein Bündel Geldscheine

Zum Sektor Finanz- und Versicherungswesen gehören die folgenden Branchen:

  • Banken
  • Börsen
  • Versicherungen
  • Finanzdienstleister

Das Finanz- und Versicherungswesen ist die Basis für das Funktionieren der Wirtschaftskreisläufe und für die Stabilität von Staat und Gesellschaft. Als „Vertrauensträger“ in der Wirtschaft nimmt er eine Schlüsselstellung der wirtschaftlichen, sozialen und damit auch inneren Sicherheit ein.

Zwar ist der Sektor mit seiner Vielzahl von Banken, Kreditinstituten und Versicherungsunternehmen sehr dezentral strukturiert und daher in seiner Gesamtheit weniger krisenanfällig; einzelne Institutionen wie die Europäische Zentralbank, die Deutsche Bundesbank oder die Börse Frankfurt sind jedoch von zentraler Bedeutung für die Aufrechterhaltung der Finanzkreisläufe. Zudem ist der Sektor in außerordentlich hohem Maße abhängig von der Zuverlässigkeit anderer Sektoren.

Insbesondere Informations- und Kommunikationstechnologien sowie eine ausreichende Energieversorgung sichern als zentrale „Produktionsfaktoren“ die Funktionsfähigkeit der Finanz- und Versicherungsdienstleister. Die Gewährleistung ausreichender Transportkapazitäten ist für eine geregelte Geldversorgung von wesentlicher Bedeutung.

Gefährdungen insbesondere im Teilsektor Banken und Börsen wirken sich auf alle Akteure in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft aus. Insbesondere Störungen im Zahlungsverkehr können erhebliche Rückwirkungen bis hin zu Beeinträchtigungen der Versorgungsleistung mit sich bringen.

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